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LITURGISCHES MALHALTEN
 

"mal halten" bei Daniel Bräg "Wo bitte ist denn hier das Kunstwerk?" so fragte mich eine Dame letzten Sonntag, sie war nicht die Einzige.... nach dem raumverändernden Tuch von Hans Uwe Hähn bei der letzten Kunstaktion hier in ...

 

"mal halten" bei Frederick D Bunsen Gedanken zur Kunst-Installation von Frederick D Bunsen ... Darf in einer Kirche, in einem sakralen Raum, die Kunst mitreden?

 

"mal halten" bei Hans-Jürgen Kossak Aufs erste betrachtet hätte vielleicht so mancher Halloween-Narr an der Installation von Hans-Jürgen Kossak hier in der Dürbheimer St. Peter und Paul Kirche seinen Gefallen und vielleicht nicht minder an dem Bibeltext aus Hesekiel 37, auf den diese Arbeit ja ausdrücklich Bezug nimmt: „Hesekiel oder der Triumph der Spanplatte“. Da erzählt der biblische Prophet von einem Totenfeld voller verdorrter Gebeine und davon, wie diese sich nach und nach wieder sammeln und mit Fleisch und Odem zur Bewegung des Lebens wiederfinden. Und der Kettensägen-Zeichner gibt uns eine Vorstellung von der ganzen schaurig-schönen Szenerie. Das alles inmitten dieser sakralen Atmosphäre. ....

 

"mal halten" bei Holger Walter Was hast du hier zu tun? wird Elia gefragt, oben am Gottesberg. Was haben wir hier zu tun? oben am Witthoh. Was hat Gegenwartkunst hier bei dieser Bergkapelle zu tun? „Tektonisch VI“ heißt die Arbeit von Holger Walter und wird mit diesem Titel hinreichend deutlich in einen Zusammenhang mit Schichten und Ebenen dieser Erde, mit den Gesteinswölbungen und –brüchen, mit Hervorhebungen und Verschiebungen gebracht. Schon in den Jahren 2008/09 entstanden steht sie nun hier auf der Anhöhe des Witthoh, dieser höchsten Wölbung des Hegau, von der wir den wunderbaren Blick hinüber zu den Vulkankegeln des Hegau und gar hinunter zum See haben. Basaltlava ist der Name des Gesteins, das wir vielleicht dort drüben im Innern des Hohentwil, Hohenhewen oder Hohenkrähen vermuten, das wir aber hier auf dem Witthoh nie finden würden. Hier sind die Steine alle hell, fast weiß....

 

"mal halten" bei Ilse Teipelke Liebe BesucherInnen unserer abendlichen Kunst- und Kirche-Begegnung in der Versöhnungskirche in Immendingen. Malhalten ist das Motto dieser Aktion, bei der in 21 Kirchen in den Landkreisen Rottweil und Tuttlingen Gegenwartskunst in der Kirche zu sehen ist. Zum mal halten begrüße ich Frau Ilse Teipelke, die in unserem Kirchenraum eine Installation geschaffen hat. Sie lädt uns ein, mal zu halten und stellt uns vor die Frage: „Was soll der Bär in der Kirche? Warum ist er aus Kehl nach Immendingen gekommen?“ ...

 

"mal halten" bei Klaus Hack Auch unsere Spaichinger Kirche hat sich verändert. Sie zwang einen ihrer Patrone gar zum kurzzeitigen Auszug. Und den Besucher dazu, sich an einem Wegkreuz vorbei zu drücken – mit oder ohne Berührung – oder ihm ganz und gar aus dem Weg zu gehen, es – das Anstößige – quasi links liegen zu lassen. Doch können wir das Kreuz überhaupt links liegen lassen? Holt es uns dann nicht irgendwann ganz unweigerlich wieder ein? Was uns eigen ist oder was unsere Zeit bringt oder bringen mag, welche Last, welche Freude, welche Herausforderung, welches Leid – das bringt im wahrsten Sinne des Wortes die Zeit, das zeitigt die Zukunft, das zeitigt die Zeit. ....

 

"mal halten" bei Matthias Eder Wir sind es auch nicht unbedingt gewohnt, dass das Aufstellen von Verkehrsschildern als Kunst verstanden werden muss. In der Regel – im Straßenverkehr folgt die Aufstellung bestimmten Regeln, Richtlinien, Normen, Vorschriften und Gesetzen. Und die aufgestellten Verkehrszeichen haben zugleich eine normierende Kraft. Wer sich nicht an die von ihnen benannten Regeln hält, ihren Hinweisen nicht Folge leistet, übertritt die Straßenverkehrsordnung, gefährdet womöglich andere Verkehrsteilnehmer, die sich auf ihr Recht verlassen, und kommt mit dem Gesetz und dessen Hüter in Konflikt und haftet im Schadensfall für seine Übertretung. Mit der Aufstellung der Schilder, der Verkehrszeichen hat der Künstler Matthias Eder aus Leonberg ein temporäres Kunstwerk geschaffen, das sich in den Kontext von 20 weiteren Arbeiten einfügt und darüber hinaus dieser von Tobias Kammerer entworfenen und gestalteten Kapelle eine besondere Würdigung und Aufmerksamkeit verleiht. ....

 

"mal halten" bei Nikolaus Mohr Ich habe von dem Widerstand und Widerwillen, den man diesem Schild entgegenbringt gehört. Bereits am ersten Abend nach seiner Aufstellung war es weggestellt worden. Fortan wird es in Gottesdiensten zur Seite gedreht, damit man es nicht vor Augen hat, nicht lesen braucht. Damit es einen weder im Gebet noch in der Stille, weder beim Hören der Frohen Botschaft noch bei der Darbringung der Gaben vor Augen hat. Doch auch, wenn ich es aus meinem Blick verbanne, weiß ich darum, bleibt der kurze und deshalb so griffige Text vor meinem inneren Auge stehen. Und auch dann, wenn es nach dem 6. November wieder abgebaut wird, nicht mehr hinter der Kommunionbank im Chorraum steht, bleibe ich daran erinnert: Heute keine Kreuzigung. Pilatus, steht in schwarzen Buchstaben auf dem gelben Schild. ....

 

"mal halten" bei Sabine Krusche Nun stehen sie schon die längste Zeit hier in der Kirche St. Andreas - die beiden keramischen Arbeiten der Bildhauerin Sabine Krusche. Das eine oder andere Auge hat sich inzwischen an sie gewöhnt. Sie sind dem Blick nichts Fremdes mehr - sie passen schon fast hinein und dazu. Denn sie erzählen in Farbe, Form, Dynamik und Struktur vom Leben - dem Leben in Pflanzen, Tieren und Menschen - seinem Wachsen und Gedeihen, seiner Schönheit und Pracht. In Form und Farbe sind sie präsent; sie drängen sich aber nicht auf. Sie sind röhrenförmige geschaffen und locken den Betrachter, der hinein und hindurch schauen möchte, der dem Fluss des Lebens und der Lebenskraft folgen möchte, der ihre Fragilität, ihre Zerbrechlichkeit ahnt und dennoch in diesem Wechsel von innen und außen die pulsierende Kraft des Lebens vernimmt. ....

 

"mal halten" bei Tobias Kammerer Lied: Oculi nostri ad Dominum Deum (EG 787.6) Als ich das Bild von Tobias Kammerer zum ersten Mal den Titel noch nicht wissend da sah ich ihn jedenfalls...

 

"mal halten" bei Werner Mally "Alle Kunst verlangt ein "außer sich sein", eine ekstasis; von hier aus geschieht der Schritt zum Drama, indem wir nicht in uns zurückkehren, sondern in fremdes Sein einkehren, in eine ekstasis; in...

 

"mal halten" im Hospiz Dialogische Betrachtung von Dr. Engelbert Paulus und Pfarrer Johannes Thiemann Veronika könnte es wirklich sein, d...

 




"mal halten" bei Werner Mally